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Projekt Ausserferner Jakobsweg


Motto: Der Weg ist das Ziel!

Warum wurde der Jakobsweg "Außerfern" erst jetzt errichtet?

Da es in ganz Österreich – Tirol – Bayern Jakobswege gibt, nur in unserem Außerfern noch keiner eingetragen ist.
Wir wollten dies ändern und bildeten eine kleine Gruppe mit dem Namen "Außerferner-Jakobsgesellschaft" mit dem ziel, in unserer Region einen Pilgerweg zu beschildern.

Der Außerferner Jakobsweg besteht aus 3 Abschnitten:

1. Abschnitt:    Berwang – Oberjoch
Wurde am 25. Juli in Haldensee (Jakobskapelle) eingeweiht.

2. Abschnitt:    Oberjoch – Hindelang – Sonthofen – Immenstadt – Oberstaufen.
       

3. Abschnitt:    Berwang – alter Fernpass – Mötz


Länge der Strecke:

Der fertig gestellte Weg von Berwang zum Oberjoch ist ca. 40 km lang.
Die Gehzeit beträgt je nach körperlicher Fitness 2-3 Tage. Wir verwenden zu 80 % die alte Salzstraße Richtung Bodensee.

Berwang, 1342 m:

Einzige Jakobskirche im Außerfern. Die Pfarrei wurde 1891 erstmals selbständig. Die Deckenfresken stammen von Johann Körle (1904) und die Altarbilder von Paul Zeller (1735).

Der Weg führt durch das romantische Rotlechtal von Rinnen (Kapelle hl. Sebastian) über den Stausee nach Rieden. Dann geht es weiter über die Lechbrücke nach Weißenbach.

Weißenbach, 885 m:

Die Kirche zum hl. Sebastian ist seit 1891 eine Pfarrei. Die Altarbilder stammen von Josef Hellweger. Nun geht es entlang des Baches über eine kleine Brücke zur Kapelle "Maria Hilf  unter der Gaicht".
Jetzt beginnt es erstmals richtig berauf zu gehen am alten renovierten Gaichtpass zum Weiler Gaicht, wo wir auf das älteste Haus im Tannheimertal (1612) treffen.
Vom Gaicht geht es weiter nach Nesselwängle (1136 m), am Liftparkplatz vorbei zum Haldensee. Von dort den See entlang nach Haldensee – Ortsmitte.

Haldensee, 1.130 m:

Die Kapelle zum hl. Jakobus wurde 1642 zu Ehren der Pestheiligen Sebastian, bzw. Rochus und dem Patron der reisenden (hl. Jakob) errichtet. Weiter geht es Richtung Grän.

Grän, 1.134 m:

Die Dorfkirche in Grän ist dem hl. Wendelin gewidmet. Seit 1980 eine eigene Pfarrei.
Von hier nehmen wir den Weg nach Tannheim, wo wir an der Log die Motivkirche zum hl. Johannes von Nepomuk antreffen.

Tannheim, 1.097 m:

Hier gibt es 2 Varianten:

1. Variante:    Weiter geht es zu unserer schönsten Kirche im Tannheimertal. Sie ist dem hl. Nikolaus geweiht. Sie wird auch der kleine Dom von Tirol genannt, da es ein Nachbau des Domes vom hl. Jakob in Innsbruck sein soll.
    Diese schöne Barock-Kirche ist einen Besuch wert, da der Altar, die Malerei und das Geläut einmalig sind.

2. Variante:    Über Innergschwend (hl. Martin) nach Berg (hl. Sebastian) und weiter zur Leonhardskapelle bei Kienzen.

Hier treffen wir wieder auf den gemeinsamen Weg. Von hier geht es weiter über Untergschwend nach

Zöblen, 1.088 m:

Die Dorfkirche von Zöblen ist dem hl. Josef geweiht. Von Zöblen wandern wir weiter über Fricken nach Schattwald.

Schattwald, 1.072 m:

Hier kann man die Dorfkirche zum Hl. Wolfgang besuchen.

Nun geht es nach Rehbach, wo wir auf halber Strecke nach links die alte Salzstraße nach Oberjoch nehmen. Ein wenig abseits der route ist ein markanter Wegstein zu sehen, der auf 2 Seiten den Jakobspilgern nach Spanien gewidmet ist.

Oberjoch, 1.150 m:

Hier steht die Kapelle zum Hl. Jakobius, welche 1732 errichtet wurde und von Fuhrleuten und Jakobspilgern als Rastkapelle genützt wurde.

Highlights entlang der Strecke:
•    Romantisches Rotlechtal mit Stausee
•    Alter Gaichtpass mit seinen Rundbogenbrücken
•    Ältestes Haus in Gaicht im Tannheimertal
•    Wunderschöner Weg entlang des Haldensees
•    Die schönste Kirche auf dieser Strecke in Tannheim

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