St. Anna-Kapelle

Die Kapelle war ursprünglich sehr klein, wurde aber auf Bemühen des ersten Ehrwalder Kuraten Georg Sailer vergrößert und erhielt als Altarbild die Geißelung Christi. 1734 wurde das Gotteshäuschen verlängert und erhielt die Messlizens. In den Wirren der Kriegsjahre um 1809 wurde es ausgeplündert und in Brand gesteckt, ein Jahr später aber wieder aufgebaut. Der Altar stammt von 1810 und zeigt die hll. Anna, Joachim und Maria (Altarblatt) sowie Schnitzfiguren des hl. Josef und der hl. Maria mit Jesuskind. Auf der Altarmensa befindet sich rechts außen eine spätgotische Schnitzfigur der hl. Anna. Im Turm hängt ein von Johann Graßmayr 1881 gegossenes Glöcklein mit der Inschrift: „Gelobt sei Jesus, ruft mein Schall, ewig tönt der Widerhall“
Der 3. Bittgang am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt um 5.30 Uhr in der Früh führt zur Annakapelle. Um den 26. Juli, dem Gedenktag der hll. Joachim und Anna, wird der Patroziniumsgottesdienst gefeiert. Die Maiandachten und Oktoberrosenkränze werden jeweils am Dienstag um 18.00 Uhr gebetet. Im Sommer findet auch die evangelische Gemeinde (betreut vom evangelischen Pfarrer aus Reutte) für ihre Sonntagsgottesdienste Heimat in der Kapelle.

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nur von Außen zu Besichtigen
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